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Weihnachtsgruß

Leider konnten wir nicht verhindern, dass Hertha BSC in den letzten 3 Spielen nicht besonders viel Eigenwerbung machte. Das war eher enttäuschend, trotz einer eigentlich noch ordentlichen Hinrunde. Oft ist es schließlich der letzte Eindruck, den man in die Winterpause mitnimmt. Können wir jetzt nicht mehr ändern.

Kurz vor Weihnachten noch ein kleiner Dank an alle Mitwirkenden und Helfer, die uns beim Exilherthaner Podcast unterstützt haben. Insofern ganz liebe Grüße an Sophie, Dennis, Matthias, Tom, Donato, Ties, Nico, Moritz, Diego, Alex in Lüneburg und Alex bei Berlin (haben wir wen vergessen 🤔?).

Euch allen (Hörer und Mitwirkende) ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Ha! Ho! He! Hertha BSC!

Das schwächeln der alten Garde

Die Niederlage in Stuttgart schmerzt.

Erneut liefert das Team von Hertha BSC kein zufriedenstellendes Spielergebnis ab. Und das gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Man kann nicht mal behaupten, dass die Hertha insgesamt ein schlechtes Spiel machte, dennoch war ein deutlicher Leistungsabfall zu bemerken, wie es die Berliner Zeitung zutreffend beschrieb. Erstaunlich, denn mit Eintracht Frankfurt hatte man zu Hause – gegen einen deutlich besseren Gegner – noch einen Sieg herausspielen können.

Die spielerisch limitierten Stuttgarter gewannen am Ende verdient, weil sie diesen Sieg unbedingt wollten. Dieser Einsatz und diese Körpersprache fehlte mir bei der Hertha, als es in der Schlussphase darauf ankam. Das mag nicht für alle Spieler gelten, lobend erwähne ich gerne den stets emsigen Selke, aber es dürfen sich doch einige Mittelfeldakteure angesprochen fühlen.

Ergo das übliche Phlegma gegen die Teams von unten? Ein Sieg des Kopfes über die Beine?

Nun, verletzungsbedingt waren im Team wieder einige Spieler der alten Garde vertreten, die auch spielerisch einen Rückgriff auf alte Zeiten bewirkten. Schelle und Darida in Kombination mit Lustenberger bewirkten, dass das Spiel der Hertha wieder an die letzte Saison erinnerte. Statt schnell durch die Mitte zu spielen, wanderte der Ball sehr oft wieder zurück zu Jarstein, der den Ball dann nach vorne semmelte. Das war gefühlt ein Rückschritt, denn Maier und Grujic machten das deutlich besser.

Mit Pekarik ist im Kader ein weiterer (verdienter) Spieler, der es kaum noch in den Kader schafft. Ein Teil der alten Garde macht Platz für den Nachwuchs.

Für Ibisevic und Kalou mag das noch nicht zutreffen, ihre Nachfolger Selke und Mittelstädt machten jedenfalls eine ordentliche Partie. Trotz der Situation vor dem 2:1, als Maxi beim Ballverlust beteiligt war.

Bei Lustenberger, Schelle und Darida wird es schwer diese Saison. Lusti sah beim 1:0 nicht gut aus, Schelle läuft beim 2:1 von Gomez weg, Darida kommt schon lange nicht mehr an seinen alten Leistungsstand heran.

Einen eher bescheidenen Tag erwischte m.E. auch Leckie. Zu häufig verschleppte er bei Kontern das Spiel, statt schnell zum freien Nebenmann zu passen. Da hätte Hertha deutlich besser kontern können.

Auch wenn der Hinweis auf eine gewisse Berliner Überheblichkeit berechtigt ist, Gomez vielleicht einen guten Tag hatte (hiermit anerkannt!) und die Bundesliga eben auch ausgeglichen erscheinen mag (Gruß an Andreas L. in B.):

Hertha war mal wieder der gefühlte Aufbaugegner und wehrte sich nicht ausreichend gegen eine vermeidbare Niederlage. Man lässt die „Big Points“ liegen, wie in der Vorsaison mit der alten Garde. Schade.

Ein knapper Sieg gegen Frankfurt (5)

Mit Alex, Exilherthaner in Lüneburg und Mitglied des OFCs „Die ExilHERTHAner“, spreche ich über den Sieg gegen Frankfurt

Wir sprechen darüber, wie Alex Herthafan geworden ist und bereiten das Spiel in Hannover nach.

Alex erzählt uns vom OFC „Die ExilHERTHAner“, dessen Sitz zwar in Hannover ist, die Mitglieder wohnen aber auch jenseits der Landeshauptstadt.

Einen kurzen Beitrag zum Thema „Reisen am Spieltag“ ist in die Folge eingebunden, wir befassen uns hierbei u.a. mit Flixtrain.

Natürlich ist der Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt ein Schwerpunkt der Folge.

Mit einigen Gedanken zu Preetz und Dardai beenden wir den Aufnahmetag.

Erleichterung über 3 Punkte in Hannover

Hertha BSC gewinnt gegen Hannover 96 mit 0:2 und nimmt 3 wichtige Punkte nach Berlin mit.Und ich bin einfach nur erleichtert.

Nach den Niederlagen gegen Düsseldorf und Leipzig war der erkämpfte Punkt gegen Hoffenheim zwar ehrenwert, aber insbesondere die Abwehr konnte in diesen Spielen nicht überzeugen.

Dardai reagierte also, Selke und Torunarigha kamen für Duda und Luckassen. Eine durchaus mutige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass Torunarigha gegen Düsseldorf wirklich ein schlechtes Spiel machte und nach seiner Verletzungspause insgesamt auch noch nicht richtig überzeugen konnte. Mit 2 Stürmern gegen Hannover anzutreten ist jedenfalls mal ein Zeichen, hätte ich mir so schon gegen Düsseldorf gewünscht. Und der Spielerwechsel in der Startformation ging richtig gut auf.

Torunarigha setzt ein Zeichen

Jordan Torunarigha köpfte nicht nur zum 0:1 ein, er bereitete das 0:2 durch Ibisevic auch mit einer mustergültigen Flanke vor. In der Abwehr machte er eine ordentliche Partie, immerhin war das für die Hertha mal wieder ein Spiel ohne Gegentor. Das Duo Lustenberger / Luckassen wirkte zuletzt noch deutlich unsicherer. Mit der bisher gezeigten Leistung hat Derrick Luckassen in der Startelf jedenfalls nichts zu suchen. Wie man (im positiven Sinne) für sich ein Zeichen setzen kann, hat Jordan jedenfalls mustergültig gezeigt.

Zähe erste Halbzeit

Bei aller Freude über den Sieg soll nicht verschwiegen werden, dass es eine zähe erste Halbzeit war (kein Vergleich zum Gladbach-Spiel) und Hertha danach viele Konterchancen leichtfertig vergab. Das Spiel war mitunter von Fehlpässen beider Mannschaften geprägt. Aber ich will nicht mosern, der Sieg war für Fans und Stimmung enorm wichtig.

Mannschaft der Stunde aus Frankfurt

Nächsten Samstag kommt Eintracht Frankfurt in das Berliner Olympiastadion. Die Hessen kommen mit viel Selbstvertrauen nach Berlin, für mich sind sie die Mannschaft der Stunde. Der Sieg gegen Marseille setzte jedenfalls mal wieder ein echtes Ausrufezeichen. Haller und Jovic haben zusammen 22  Tore erzielt und stehen auf den Plätzen zwei und drei der Torjägerliste. Die Partie wird für die Berliner Abwehr eine Reifeprüfung werden, wenn man den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten möchte.

Ich erwarte eine schwierige Partie für die Hertha und ein unterhaltsames Spiel mit vielen Toren. Ein Spiel bei dem ich gerne Rekik im Team hätte, damit ich mich wohler fühle, aber das geht halt nicht. Oder bin ich nur zu ängstlich? Ich bleibe dabei, wird eine richtig schwere Partie gegen die Riederwälder.